FRÜHLINGSKONZERT am 20.03.2022 in Kempten | bigBOX ALLGÄU
Frühlingskonzert
Beethoven und Tschaikwosky
Sonntag, 20.03.2022
Beginn: 19:00
Einlass: 18:00

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    Frühlingskonzert

    Mit den Münchner Symphonikern

    Beethoven und Tschaikowsky

    Das Beethoven-Jubiläum 2020 hat es uns wieder vor Augen geführt: sein Werk war und ist der Markstein für alle, die nachkamen. Wer eine Sinfonie schreiben will, hat sie mit ihm zu messen. Im 19. Jahrhundert arbeitet sich jeder Komponist an Beethoven ab. Man sieht, wie sie Beethoven über die Schulter schauen oder sich in Bezug setzen, wie sie ihm opponieren oder ihm zuzwinkern.

    Sogar im fernen Russland. „Nur bei ihm habe ich geweint und gebebt vor Begeisterung“, vertraut Peter Tschaikowsky seinem Tagebuch an. Beethoven (gestorben 1827) habe ihm (geboren 1840) eher „etwas wie Furcht und qualvolle Sehnsucht“ eingeflößt. „Ich verneige mich vor der Größe einiger seiner Werke, aber ich liebe ihn nicht. Meine Haltung ihm gegenüber erinnert mich daran, wie ich als Kind Jehova empfunden habe. Ich hegte ihm gegenüber Gefühle der Bewunderung, aber auch der Angst“ vertraut Tschaikowsky mit 46 Jahren seinem Tagebuch an. Da bereist er als Dirigent längst Europa und Amerika, hat 2 Klavierkonzerte geschrieben und 4 Sinfonien.

    Beethovens Musik war auch in Russland Inbegriff klassischer Kunstmusik, ein Importgut des Adels, ein klingender Sehnsuchtsort und auch eine emotionale Projektionsfläche für das Publikum. 1887 lässt der russische Schriftsteller Leo Tolstoi in seiner Novelle „Die Kreutzersonate“ bekanntlich eine namenlose Frau mit dem Geiger Truchatschewskij Beethovens Kreutzersonate musizieren, bevor sie von ihrem herbeigeeilten Mann als vermeintliche Ehebrecherin im Rausch der Eifersucht getötet wird. 

    Noch der Komponist Igor Strawinsky (Jahrgang 1882) schreibt, er sei in frühen Jahren „mit Beethoven überfüttert“ worden, mit dessen „Weltschmerz, Tragödie und anderen Gemeinplätzen“.

    Tschaikowsky und seine jüngeren Kollegen aber versuchen, mit der Beethoven-Büste auf dem Klavier, den eigenen Weg einzuschlagen. Unüberhörbar strampeln sich die Studenten des St. Petersburger und des Moskauer Konservatoriums in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Wiener Klassik frei. Frei für eine russische Klassik. Und eine russische „Pathetique“…

    Ausführende

    Liya Petrova | Violine
    Münchner Symphoniker | Orchester
    Mark Rohde | Dirigent

    Programm: 

    Ludwig van Beethoven, Konzert für Violine und Orchester op. 61 D-Dur

    Allegro ma non troppo

    Larghetto – attacca

    Rondo (Allegro)


    Pjotr I. Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 op. 74 b-Moll "Pathétique"

    Adagio – Allegro non troppo – Andante – Moderato mosso – Andante – Moderato assai – Allegro vivo – Andante come prima – Andante mosso

    Allegro con grazia

    Allegro molto vivace

    Finale. Adagio lamentoso – Andante 

     

    Texte: Dr. Kerstin Unseld

    Abendessen im Restaurant musics

    Zu Ihrem Konzertabend empfehlen wir einen Besuch bei uns im Restaurant musics. 
    Genießen Sie ein Abendessen in stilvollem Ambiente. Wir verwöhnen Sie in unserem Restaurant mit vielseitigen Gerichten in der besonderen „Variation à la musics“. Das spezielle „musics-Etwas“ im Geschmack und in der Präsentation macht aus jedem Gericht etwas Besonderes.
    Für einen rundum genussvollen Abend! 

    Reservierungen unter: +49 (0) 831 57055 - 2200!

     

     

    Klassik-Abo

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    Hinweise
    Veranstaltungsort: klassikBOX

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    Örtlicher Veranstalter
    FH Promotions GmbH & Co. KG
    Alpenrosenstraße 1
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